Selen ist ein essenzielles Spurenelement, das vor allem in pflanzlichen und tierischen Quellen vorkommt – die genaue Menge hängt jedoch stark vom Selengehalt des Bodens ab, auf dem die Pflanzen wachsen. Zu den besten Lieferanten zählen Paranüsse (bereits 1–2 Nüsse decken den Tagesbedarf), Fisch (Thunfisch, Sardinen, Makrele), Meeresfrüchte, Innereien (Leber, Niere), Eier und Fleisch. Auch Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Pilze können Selen enthalten, wenn sie in selenreichen Regionen angebaut werden. Eine ausgewogene Mischkost mit regelmäßigem Fisch- und Fleischkonsum sowie gelegentlichen Paranüssen reicht in der Regel aus, um den Bedarf zu decken. Vorsicht: Eine Überdosierung (besonders durch Paranüsse oder Nahrungsergänzungsmittel) kann zu Selenose führen – Symptome sind Knoblauchgeruch, Haarausfall und Nagelveränderungen. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei etwa 55–70 µg für Erwachsene. Wer sich vegan ernährt, sollte auf selenreiche Böden oder ergänzte Produkte achten, da pflanzliche Quellen oft weniger Selen liefern. Ein Bluttest kann den tatsächlichen Status klären, bevor man zu Supplementen greift.
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