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Myths vs Facts: hsCRP und longevity

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Myths vs Facts: hsCRP und longevity

hsCRP (hochsensitives C-reaktives Protein) ist ein etablierter Entzündungsmarker, der in der Kardiologie zur Risikostratifizierung eingesetzt wird. Studien zeigen, dass erhöhte hsCRP-Werte (>2–3 mg/L) mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert sind, was indirekt die Lebenserwartung beeinflussen kann. Allerdings ist hsCRP kein direkter „Longevity-Marker“ – es gibt keine belastbaren Belege, dass eine isolierte Senkung von hsCRP (z. B. durch Statine oder Lebensstil) automatisch die maximale Lebensspanne verlängert. Die Evidenz basiert auf prospektiven Kohortenstudien (z. B. JUPITER-Studie) und Metaanalysen, die einen moderaten Zusammenhang zwischen chronisch niedriggradiger Entzündung und vorzeitigem Tod zeigen. Dennoch bleibt hsCRP ein Surrogatparameter: Viele Faktoren (Alter, Rauchen, Adipositas) beeinflussen sowohl hsCRP als auch die Mortalität. Ein Mythos ist, dass ein niedriger hsCRP-Wert allein ein Garant für Langlebigkeit sei – tatsächlich ist er nur ein Puzzleteil im komplexen Bild des Alterns. Für eine evidenzbasierte Bewertung sollte hsCRP im Kontext anderer Risikofaktoren (Blutfette, Blutdruck, Glukose) und nicht isoliert betrachtet werden. Caveat: Die Aussagekraft von hsCRP für die individuelle Lebenserwartung ist begrenzt; es handelt sich um einen Risikomarker, nicht um einen kausalen Faktor.

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