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Worauf achten bei hsCRP und Schlaf?

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Worauf achten bei hsCRP und Schlaf?

HsCRP (hochsensitives C-reaktives Protein) ist ein Entzündungsmarker, der auch durch Schlafmangel beeinflusst werden kann. Studien zeigen, dass chronisch zu kurzer oder gestörter Schlaf mit leicht erhöhten hsCRP-Werten einhergeht – vermittelt über Stresshormone wie Cortisol und proinflammatorische Zytokine. Allerdings ist der Effekt moderat und nicht bei jedem Menschen gleich stark. Wichtig: Ein einzelner erhöhter hsCRP-Wert ist kein Beweis für Schlafprobleme; er kann auch durch Infekte, Rauchen, Übergewicht oder andere Entzündungsquellen bedingt sein. Umgekehrt schließt ein normaler hsCRP eine Schlafstörung nicht aus. Sinnvoll ist, hsCRP im Kontext mehrerer Messungen und weiterer Biomarker (z. B. Cortisol-Tagesprofil, IL-6) zu interpretieren. Die Evidenzlage ist überwiegend beobachtend; randomisierte Studien zur Schlafverbesserung zeigen moderate Senkungen des hsCRP. Für die Praxis: HsCRP kann als Hinweis auf entzündliche Prozesse dienen, sollte aber nie allein zur Schlafdiagnostik herangezogen werden. Bei wiederholt erhöhten Werten und Schlafbeschwerden ist ärztliche Abklärung ratsam.

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