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Evidenz-Check: Cortisol senken im Kontext von Stress

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Evidenz-Check: Cortisol senken im Kontext von Stress

Die Evidenz zum Cortisolsenken im Stresskontext ist gemischt. Akuter Stress erhöht Cortisol, was kurzfristig adaptiv ist. Chronisch erhöhte Werte können jedoch negative Effekte haben. Bewährte nicht-pharmakologische Ansätze mit moderater Evidenz sind: regelmäßige Bewegung (besonders Ausdauertraining), ausreichender Schlaf, Achtsamkeit/MBSR, soziale Unterstützung und eine ausgewogene Ernährung (z. B. mediterrane Kost). Nahrungsergänzungsmittel wie Ashwagandha oder Phosphatidylserin zeigen in kleinen Studien Cortisol-senkende Effekte, die Evidenz ist jedoch mechanistisch oder basiert auf Kurzzeitstudien – keine starke klinische Empfehlung. DNA-Tests auf Stressgene (COMT, BDNF, NR3C1) haben nur sehr kleine Effektstärken und sind für die individuelle Cortisolregulation nicht klinisch relevant. MyBody-X bietet laut Kontext keine solchen Tests an. Viele kommerzielle Anbieter übertreiben die Bedeutung. Fazit: Lebensstiländerungen haben die beste Evidenz; Gentests liefern keine handlungsrelevanten Informationen zum Cortisolsenken.

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