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Myths vs Facts: Folsäure und Wechseljahre

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Myths vs Facts: Folsäure und Wechseljahre

Mythos: Folsäure ist nur für Schwangere wichtig. Fakt: Folsäure (Vitamin B9) ist essenziell für Zellteilung, DNA-Synthese und Homocystein-Stoffwechsel – auch in den Wechseljahren. Ein erhöhter Homocysteinspiegel wird mit kardiovaskulärem Risiko und kognitivem Abbau assoziiert, beides relevante Themen in der Menopause. Allerdings: Die Einnahme von Folsäure allein kann Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen nicht direkt lindern. Studien zeigen gemischte Ergebnisse; eine Supplementierung ist nur bei nachgewiesenem Mangel oder erhöhtem Homocystein sinnvoll. Viele Frauen decken ihren Bedarf über die Ernährung (Grünkohl, Spinat, Hülsenfrüchte). Ein Gentest auf MTHFR-Varianten (z. B. C677T) kann Hinweise geben, ob Folsäure gut umgewandelt wird – aber die klinische Relevanz für Menopausenbeschwerden ist unklar. Fazit: Folsäure ist kein Wundermittel für die Wechseljahre, aber ein wichtiger Nährstoff, dessen Status man im Rahmen einer umfassenden Blutanalyse überprüfen lassen sollte. Evidenz: moderat, basierend auf Homocystein-Forschung, aber nicht spezifisch für Menopausensymptome.

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