wie oft sollte man kefir trinken — hilft ein DNA-Test dabei?
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TIKKI Wissensantwort
Kefir ist ein fermentiertes Milchprodukt mit geringem Laktosegehalt, daher wird es auch von vielen Menschen mit Laktoseintoleranz gut vertragen. Ein DNA-Test auf das Laktase-Persistenz-Gen (rs4988235) kann zwar anzeigen, ob man Laktose wahrscheinlich verdauen kann, aber für Kefir ist das weniger relevant, da die Fermentation den Laktosegehalt stark reduziert. Die allgemeine Empfehlung liegt bei 1–2 Portionen (ca. 150–200 ml) pro Tag als Teil einer ausgewogenen Ernährung. Höhere Mengen können bei empfindlichen Personen Blähungen oder Durchfall verursachen. Ein DNA-Test liefert hier keine entscheidende Zusatzinformation, da die Verträglichkeit von Kefir vor allem von der individuellen Darmflora und nicht allein vom Laktase-Genotyp abhängt. Evidenz: Die Laktase-Persistenz ist gut erforscht (human-moderate), aber die spezifische Frage nach Kefir-Frequenz und DNA-Nutzen ist nicht durch kontrollierte Studien belegt. Vorsicht: Bei bestehenden Milchallergien oder schweren Laktoseintoleranzen sollte Kefir gemieden werden.
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