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Worauf achten bei HLA-DQ2 und fertility?

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Worauf achten bei HLA-DQ2 und fertility?

HLA-DQ2 ist ein zentraler genetischer Risikomarker für Zöliakie, eine Autoimmunerkrankung, die durch Gluten ausgelöst wird. Bei unerkannter oder unbehandelter Zöliakie kann es zu Fruchtbarkeitsstörungen kommen – sowohl bei Frauen (z. B. verzögerte Menarche, wiederholte Fehlgeburten, Amenorrhoe) als auch bei Männern (eingeschränkte Spermienqualität). Der Nachweis von HLA-DQ2 allein beweist jedoch keine Zöliakie, da etwa 30 % der Bevölkerung Träger sind, aber nur ein kleiner Teil erkrankt. Ein positiver HLA-DQ2-Befund sollte daher immer durch serologische Antikörpertests (tTG-IgA) und ggf. eine Dünndarmbiopsie abgeklärt werden. Bei bestehendem Kinderwunsch und Verdacht auf Zöliakie ist eine glutenfreie Diät nach ärztlicher Diagnose sinnvoll, da sie die Fertilität verbessern kann. Der Nutzen eines Gentests allein ohne klinische Symptome ist umstritten. Die Evidenz basiert auf klinischen Studien und Leitlinien, nicht auf direkten Angaben aus dem bereitgestellten Kontext.

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