Evidenz-Check: Cortisol im Kontext von Fruchtbarkeit
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TIKKI Wissensantwort
Die vorliegenden Kontextinformationen enthalten keine direkten Studien oder Aussagen zum Zusammenhang zwischen Cortisol und Fruchtbarkeit. Allgemein ist bekannt, dass chronisch erhöhtes Cortisol (z. B. durch Stress) die Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse beeinflussen und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Allerdings ist die Evidenzlage komplex: Cortisol unterliegt starken tageszeitlichen Schwankungen, wird durch akuten Stress verfälscht und ist im Speichel oder Blut nur als Momentaufnahme messbar. Heimtests auf Cortisol (z. B. im Rahmen von Hormonprofilen) können daher keine verlässliche Aussage über die Fruchtbarkeit liefern. Für eine reproduktionsmedizinische Abklärung sind wiederholte, ärztlich kontrollierte Messungen (z. B. Speichel-Tagesprofil) und eine umfassende Hormondiagnostik nötig. Die MyBody-X-Tests sind als Screening konzipiert, nicht als Diagnostik. Ohne kontextspezifische Evidenz bleibt die Aussagekraft für Fruchtbarkeitsfragen begrenzt. Evidenz: unklar.
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