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Worauf achten bei Ferritin und longevity?

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Worauf achten bei Ferritin und longevity?

Ferritin ist ein Speicherprotein für Eisen und ein wichtiger Biomarker für den Eisenhaushalt. Im Kontext von Longevity spielen sowohl ein zu niedriger als auch ein zu hoher Ferritinspiegel eine Rolle. Ein chronisch erhöhter Ferritinwert kann auf Eisenüberladung (Hämochromatose) oder chronische Entzündungen hinweisen – beides Faktoren, die oxidativen Stress fördern und mit beschleunigtem Altern assoziiert sind. Ein zu niedriger Ferritinwert (Eisenmangel) beeinträchtigt die Sauerstoffversorgung, Mitochondrienfunktion und kognitive Leistung. Die Evidenz für Ferritin als direkten Longevity-Marker ist jedoch moderat: Epidemiologische Studien zeigen Zusammenhänge, aber keine kausale Validierung in RCTs. Zudem ist Ferritin ein Akute-Phase-Protein, das bei Infektionen oder Entzündungen ansteigt – ein isoliert hoher Wert ohne weitere Parameter (Transferrinsättigung, CRP) ist nicht aussagekräftig. Für eine Longevity-Optimierung sollte Ferritin im mittleren Normbereich (ca. 50–150 µg/l) liegen, bei gleichzeitig niedrigem Entzündungsstatus. Ein MyBody-X-Test kann Ferritin messen, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung bei auffälligen Werten.

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