Ein Blähbauch (Meteorismus) hat meist harmlose Ursachen wie Luftschlucken, kohlensäurehaltige Getränke, ballaststoffreiche Kost oder Unverträglichkeiten (Laktose, Fruktose, Gluten, FODMAPs). Auch Stress, veränderte Darmflora oder Reizdarm können eine Rolle spielen. Bewährte Maßnahmen: langsam essen, gründlich kauen, auf Kaugummi und Strohhalme verzichten, ausreichend trinken (Wasser, Kräutertees wie Fenchel oder Pfefferminze), Bewegung (Spaziergang nach dem Essen) und ggf. eine FODMAP-arme Ernährung unter diätetischer Begleitung. Probiotika können bei manchen helfen, die Evidenz ist jedoch uneinheitlich. Ein Blähbauch ist meist kein Grund zur Sorge, aber bei anhaltenden oder schmerzhaften Beschwerden, begleitendem Gewichtsverlust oder Blut im Stuhl sollte ärztlich abgeklärt werden (z. B. Zöliakie, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen). DNA-Tests auf Unverträglichkeiten (z. B. Laktoseintoleranz) können Hinweise geben, ersetzen aber keine ärztliche Diagnose. Die Evidenz für die meisten Blähbauch-Tipps beruht auf klinischer Praxis und mechanistischen Studien, nicht auf großen RCTs.
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