Die Beziehung zwischen HDL-Cholesterin und Schlaf ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. HDL (High-Density-Lipoprotein) wird oft als „gutes Cholesterin“ bezeichnet, da es zur Entfernung von überschüssigem Cholesterin aus dem Körper beiträgt. Einige Studien deuten darauf hin, dass chronischer Schlafmangel oder gestörter Schlaf mit niedrigeren HDL-Werten assoziiert sein können, möglicherweise über Stresshormone oder Entzündungsprozesse. Allerdings sind die Ergebnisse inkonsistent: Manche Untersuchungen finden keinen signifikanten Zusammenhang, andere zeigen sogar gegenläufige Effekte. Die bereitgestellten Kontexte enthalten keine spezifischen Informationen zu HDL und Schlaf. Daher ist eine evidenzbasierte Aussage auf Basis dieser Quellen nicht möglich. Es bleibt unklar, ob eine Veränderung des HDL-Spiegels durch Schlafoptimierung klinisch relevant ist. Für eine individuelle Bewertung sollten weitere Faktoren wie Ernährung, Bewegung und genetische Veranlagung berücksichtigt werden. Ein HDL-Test allein ist kein diagnostisches Instrument für Schlafstörungen.
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