Die direkte Rolle von Triglyceriden bei Allergien ist wissenschaftlich nicht klar belegt. Triglyceride sind Blutfette, die vor allem mit dem kardiovaskulären Risiko in Verbindung stehen. Allergien sind immunvermittelte Reaktionen auf harmlose Umweltstoffe. Es gibt Hinweise, dass eine durch hohe Triglyceride geförderte systemische Entzündung (z. B. bei metabolischem Syndrom) allergische Reaktionen indirekt beeinflussen könnte – etwa durch Veränderung von Zytokinprofilen oder Lipidmediatoren. Diese Zusammenhänge sind jedoch überwiegend mechanistisch oder aus Beobachtungsstudien abgeleitet, nicht kausal. Ein direkter Biomarker wie spezifisches IgE oder Hauttests ist für die Allergiediagnostik unerlässlich. Triglyceridmessungen (z. B. im Cardio Risk Check) sind für Allergien nicht aussagekräftig. Caveat: Einzelfallbasierte Ernährungsumstellungen zur Triglyceridsenkung sollten nicht als Allergieprävention missverstanden werden. Evidenz: mechanistisch / unklar.
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