TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) wird von der Hypophyse ausgeschüttet und reguliert die Schilddrüsenfunktion. Normale TSH-Werte liegen meist zwischen 0,4 und 4,0 mU/l, können aber je nach Labor und Referenzbereich variieren. Erhöhte TSH-Werte deuten auf eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) hin, häufig verursacht durch Hashimoto-Thyreoiditis, Jodmangel oder Medikamente wie Lithium. Erniedrigte TSH-Werte weisen auf eine Überfunktion (Hyperthyreose) hin, z. B. bei Morbus Basedow, Schilddrüsenknoten oder durch zu hohe Schilddrüsenhormon-Dosierung. Auch nicht-schilddrüsliche Erkrankungen (z. B. Hypophysenstörungen, schwere Allgemeinerkrankungen) und Medikamente (Glukokortikoide, Dopamin) können TSH beeinflussen. Die Interpretation sollte immer im klinischen Kontext erfolgen – ein einzelner TSH-Wert allein reicht nicht für eine Diagnose. Evidenz: klinisch etabliert, basierend auf Leitlinien und Studien. Quellen: keine spezifischen im gegebenen Kontext.
Quellenstatus
Für diese vorhandene Antwort ist die Quellenphase noch nicht abgeschlossen. Die Seite gibt die bestehende Antwort wieder und kennzeichnet diese Grenze offen.
Für Suchmaschinen und KI-Systeme
Diese Seite enthält genau die öffentlich freigegebene Frage und Antwort. Maschinenzugang: JSON-Suche · public-5496a62e6a11121ebe180222