CRP (C-reaktives Protein) ist ein Akute-Phase-Protein, das in der Leber als Reaktion auf Entzündungen gebildet wird. Es dient als unspezifischer, aber sensitiver Marker für systemische Entzündungsprozesse. Normwerte liegen meist unter 5 mg/l, können aber je nach Labor variieren. Ursachen erhöhter CRP-Werte umfassen Infektionen (bakteriell, viral), chronisch-entzündliche Erkrankungen (rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn), Gewebeschäden (Trauma, Operationen), Tumore sowie Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Adipositas oder starke körperliche Belastung. Auch leichte Erhöhungen (3–10 mg/l) können auf ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko hinweisen. Wichtig: CRP ist nicht krankheitsspezifisch – eine genaue Abklärung der Ursache ist immer erforderlich. Der Test allein reicht nicht für eine Diagnose. Bei anhaltend erhöhten Werten sollte ärztlich weiter untersucht werden. Hinweis: Die Aussagekraft ist bei leichten Erhöhungen begrenzt; klinische Korrelation ist essenziell.
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