Der CRP-Wert (C-reaktives Protein) ist ein unspezifischer Entzündungsmarker. In der klinischen Routine gelten Werte unter 5 mg/l als normal, wobei viele Labore den Referenzbereich auf <5 mg/l festlegen. Für die Risikobewertung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird häufig das hochsensitive CRP (hs-CRP) verwendet: <1 mg/l gilt als niedriges Risiko, 1–3 mg/l als mittleres und >3 mg/l als hohes Risiko. Wichtig: Ein einzelner erhöhter CRP-Wert sagt noch nichts über die Ursache aus – Infekte, Verletzungen, chronische Entzündungen oder auch Lebensstilfaktoren wie Rauchen und Übergewicht können ihn beeinflussen. Der von Ihnen referenzierte Artikel von mybody®x („C-reaktives Protein Werte, die du kennen solltest“) gibt einen Überblick über diese Werte, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung. Bei dauerhaft erhöhten Werten oder Beschwerden sollte ein Arzt konsultiert werden. Der Test allein ist nicht ausreichend für eine Diagnose. Beachten Sie auch, dass Laborreferenzbereiche je nach Methode leicht variieren können. Evidenz: praxisorientierter Ratgeber, keine klinische Leitlinie.
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