Ein Leaky-Gut-Test misst Marker wie Zonulin oder Actomyosin, die auf eine erhöhte Darmpermeabilität hinweisen sollen. Theoretisch könnte eine gestörte Darmbarriere über Entzündungswege und die Darm-Hirn-Achse den Schlaf beeinträchtigen. Allerdings ist die Studienlage für einen kausalen Zusammenhang zwischen Leaky Gut und Schlafproblemen schwach. Die meisten verfügbaren Heimtests sind nicht ausreichend validiert, und selbst bei nachgewiesener Permeabilität ist unklar, ob eine gezielte Behandlung den Schlaf verbessert. Schlafstörungen haben meist multifaktorielle Ursachen (Stress, Hormone, Lebensstil). Ein solcher Test kann daher nicht als alleinige Grundlage für Schlafoptimierung empfohlen werden. Evidenzgrad: mechanistisch/unzureichend. Caveat: Keine klinische Diagnose; bei Schlafproblemen ärztliche Abklärung empfohlen.
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