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ist dinkel glutenfrei — was kann man selbst tun?

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ist dinkel glutenfrei — was kann man selbst tun?

Dinkel ist eine alte Weizenart und enthält Gluten – genauer gesagt Glutenine und Gliadine, die bei Zöliakie und Glutensensitivität problematisch sind. Der Glutengehalt ist nicht geringer als bei modernem Weizen; Studien zeigen sogar, dass manche Dinkelsorten mehr immunreaktive Peptide aufweisen können. Wer auf Gluten verzichten muss (z. B. bei Zöliakie, Weizenallergie oder nicht-zöliakischer Glutensensitivität), sollte Dinkel meiden. Was man selbst tun kann: 1) Ernährungstagebuch führen, um Symptome mit Dinkelkonsum zu verknüpfen. 2) Bei Verdacht auf Zöliakie vor glutenfreier Diät einen Arzt aufsuchen und Antikörper testen lassen (sonst falsch negative Ergebnisse). 3) Auf zertifiziert glutenfreie Produkte achten – Dinkelmehl ist nie glutenfrei, es sei denn, es wurde speziell behandelt (dann aber meist als „entglutet“ gekennzeichnet, was für Zöliakie nicht ausreicht). 4) Alternativen wie Buchweizen, Reis, Mais, Quinoa oder Hirse nutzen. Die Evidenz ist eindeutig: Dinkel ist kein glutenfreies Getreide. Marketing, das Dinkel als „verträglicher“ bewirbt, ist nicht durch starke klinische Daten gestützt.

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