In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, was den LDL-Cholesterinspiegel oft ansteigen lässt und das kardiovaskuläre Risiko erhöht. Wichtig ist, nicht nur den LDL-Wert isoliert zu betrachten, sondern das gesamte Lipidprofil (HDL, Triglyceride, Non-HDL-Cholesterin) sowie Entzündungsmarker wie hs-CRP. Ein DNA-Test auf einzelne SNPs (z. B. im APOE- oder LDLR-Gen) liefert nur schwache Hinweise – die klinische Relevanz ist gering, da Lebensstil und Hormonstatus dominieren. Empfehlung: Regelmäßige Blutfettwerte bestimmen lassen, auf gesunde Ernährung (ungesättigte Fette, Ballaststoffe), Bewegung und Gewichtskontrolle achten. Bei erhöhten Werten oder familiärer Vorbelastung ist ärztliche Abklärung sinnvoll. Evidenz: starke Humanstudien zum Zusammenhang Menopause–LDL, aber keine ausreichende Evidenz für routinemäßige DNA-Tests in diesem Kontext.
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