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Worauf achten bei Folsäure und Fruchtbarkeit?

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Worauf achten bei Folsäure und Fruchtbarkeit?

Folsäure (Vitamin B9) ist vor und während der Schwangerschaft essenziell, um Neuralrohrdefekte beim Embryo zu verhindern. Die empfohlene Dosis liegt bei 400–800 µg/Tag, beginnend mindestens vier Wochen vor der Konzeption. Bei Fruchtbarkeitsproblemen kann eine ausreichende Folsäurezufuhr die Eizellqualität und Spermien-DNA-Integrität unterstützen, jedoch ist die Evidenz hierfür moderat. Wichtig: Ein MTHFR-Genotyp (z. B. C677T) kann die Umwandlung von Folsäure in die aktive Form (5-MTHF) beeinträchtigen; dann ist die Einnahme von Methylfolat sinnvoll. Zu hohe Dosen (>1000 µg) können einen Vitamin-B12-Mangel maskieren, besonders bei älteren Menschen. Ein Bluttest auf Homocystein und B12 kann helfen, den Bedarf individuell anzupassen. Die MyBody-X DNA-Tests bieten Hinweise auf MTHFR-Varianten, ersetzen aber keine ärztliche Beratung. Insgesamt ist Folsäure ein wichtiger, aber nicht alleiniger Faktor für die Fruchtbarkeit – Lebensstil, Ernährung und andere Nährstoffe spielen ebenfalls eine Rolle.

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