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Welche Rolle spielt Magnesium für Sport?

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Welche Rolle spielt Magnesium für Sport?

Magnesium spielt eine zentrale Rolle in zahlreichen physiologischen Prozessen, die für sportliche Leistung und Regeneration relevant sind: Es ist essenziell für die Muskelkontraktion, die Energiebereitstellung (ATP-Synthese), die Nervenleitung und den Elektrolythaushalt. Ein Magnesiummangel kann Muskelkrämpfe, -schwäche, erhöhte Ermüdung und eine verminderte Regenerationsfähigkeit begünstigen. Allerdings ist die Evidenz für eine leistungssteigernde Wirkung einer Magnesiumsupplementierung bei Sportlern ohne nachgewiesenen Mangel begrenzt. Die meisten Studien zeigen nur bei Personen mit suboptimalem Magnesiumstatus Vorteile, etwa bei Ausdauersportlern, die stark schwitzen. Die Annahme, dass Magnesium pauschal Krämpfe verhindert, wird durch kontrollierte Studien nicht eindeutig gestützt. Zudem kann eine übermäßige Zufuhr (z. B. >350 mg/Tag als Supplement) zu Durchfall und Magen-Darm-Beschwerden führen. Eine ausgewogene Ernährung mit magnesiumreichen Lebensmitteln (Vollkorn, Nüsse, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse) deckt in der Regel den Bedarf. Ein Gentest auf TCF7L2 oder andere Varianten hat für die Magnesiumverwertung im Sport keine gesicherte klinische Relevanz. Die Aussagekraft von direkten Verbraucher-DNA-Tests für den Magnesiumstoffwechsel ist derzeit als gering einzustufen.

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