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Welche Rolle spielt MTHFR für Sport?

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Welche Rolle spielt MTHFR für Sport?

Die vorliegenden Kontexte enthalten keine spezifischen Informationen zu MTHFR und Sport. Allgemein bekannt ist, dass MTHFR (Methylentetrahydrofolat-Reduktase) eine Schlüsselrolle im Folsäure- und Homocystein-Stoffwechsel spielt. Polymorphismen wie C677T können die Enzymaktivität reduzieren und den Homocysteinspiegel erhöhen. Ein erhöhter Homocysteinspiegel wird mit kardiovaskulären Risiken assoziiert, was theoretisch die Ausdauerleistung und Regeneration beeinflussen könnte. Die Evidenz für einen direkten Effekt auf sportliche Leistung ist jedoch schwach und basiert überwiegend auf mechanistischen Überlegungen und kleinen Studien. Es gibt keine robusten RCTs, die zeigen, dass eine MTHFR-basierte Supplementierung (z. B. mit aktiviertem Folat) die Sportleistung verbessert. Die Effekte einzelner SNPs sind zudem gering und werden durch Ernährung, Training und andere genetische Faktoren überlagert. Ein Gentest kann Hinweise geben, sollte aber nicht als alleinige Grundlage für Supplementierungsentscheidungen dienen. Caveat: Ohne ärztliche Begleitung kann eine hohe Folsäurezufuhr bei MTHFR-Varianten Risiken bergen.

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