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Was sagen Studien zu Menopause Männer?

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Was sagen Studien zu Menopause Männer?

Die Frage nach der ‚Menopause bei Männern‘ ist wissenschaftlich irreführend. Der Begriff ‚Menopause‘ bezeichnet den definitiven Ausfall der Eierstockfunktion bei Frauen. Bei Männern sinkt der Testosteronspiegel zwar mit dem Alter langsam ab (Andropause), aber es gibt keinen abrupten Hormonstopp. Studien zeigen, dass Symptome wie Müdigkeit, Libidoverlust oder Stimmungsschwankungen multifaktoriell sind und nicht allein auf einen Testosteronabfall zurückgeführt werden können. Die Evidenz für eine generelle Hormonersatztherapie bei Männern ist schwach und basiert meist auf Beobachtungsstudien. Randomisierte kontrollierte Studien fehlen weitgehend. Zudem können viele Symptome durch Lebensstil, Stress oder Grunderkrankungen verursacht werden. Ein Testosteronmangel sollte nur bei klaren klinischen Symptomen und bestätigten Laborwerten behandelt werden. Direkt-zu-Verbraucher-Tests, die eine ‚männliche Menopause‘ diagnostizieren, sind oft übertrieben und nicht evidenzbasiert. Vorsicht vor Selbstmedikation.

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