Die Frage nach Risiken und Grenzen von Stresstests bei Kindern ist berechtigt, aber der bereitgestellte Kontext enthält keine spezifischen Informationen dazu. Generell gilt: Stresstests für Kinder (z. B. Speichelcortisol, Herzratenvariabilität oder genetische Marker wie COMT/FKBP5) sind wissenschaftlich noch nicht ausreichend validiert, um im Alltag verlässliche Aussagen zu treffen. Die Effektstärken einzelner Gene sind klein, und Umweltfaktoren dominieren. Zudem fehlen altersspezifische Normwerte für viele Biomarker. Direkt-zu-Verbraucher-Tests überschätzen häufig ihre Aussagekraft. Eine medizinische Abklärung bei anhaltenden Stresssymptomen (Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Bauchschmerzen) ist einem Heimtest vorzuziehen. Evidenz: unklar. Vorsicht: Keine Selbstdiagnose oder -therapie bei Kindern.
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