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Evidenz-Check: Folsäure im Kontext von Sport

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Evidenz-Check: Folsäure im Kontext von Sport

Folsäure (Vitamin B9) wird im Sport vor allem wegen seiner Rolle im Homocystein-Stoffwechsel und der Erythropoese diskutiert. Einige Studien zeigen, dass eine Folsäure-Supplementation bei Sportlern mit erhöhtem Homocysteinspiegel (z. B. durch intensives Training) diesen senken kann, was theoretisch die Gefäßfunktion verbessert. Allerdings ist die Evidenz für eine direkte Leistungssteigerung (Ausdauer, Kraft) schwach bis widersprüchlich. Die meisten humanen Studien sind klein oder nicht spezifisch auf Sportler ausgelegt. Zudem kann eine hohe Folsäurezufuhr einen Vitamin-B12-Mangel maskieren, was besonders bei veganer Ernährung relevant ist. Für den Breitensport ist eine ausgewogene Ernährung meist ausreichend; eine zusätzliche Supplementation ohne nachgewiesenen Mangel bringt wahrscheinlich keinen Vorteil. Caveat: Die bereitgestellten Kontexte enthalten keine spezifischen Daten zu Folsäure und Sport – die Aussagen basieren auf allgemeiner wissenschaftlicher Literatur. Evidenz: human-moderat (Homocystein-Senkung), aber unzureichend für Leistungssteigerung.

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