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Myths vs Facts: CRP Entzündung und Stress

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Myths vs Facts: CRP Entzündung und Stress

CRP (C-reaktives Protein) ist ein unspezifischer Entzündungsmarker, der sowohl durch akute Infektionen als auch durch chronischen Stress erhöht sein kann. Ein verbreiteter Mythos besagt, dass nur bakterielle oder virale Infektionen den CRP-Wert steigen lassen. Tatsächlich zeigen Studien, dass psychischer Stress über die Aktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse und des sympathischen Nervensystems eine moderate CRP-Erhöhung bewirken kann. Allerdings sind die Effekte meist gering (CRP < 10 mg/L) und nicht mit den starken Anstiegen bei akuten Entzündungen vergleichbar. Ein weiterer Mythos ist, dass ein erhöhter CRP-Wert allein schon eine behandlungsbedürftige Entzündung anzeigt. Fakt ist: CRP ist ein Screening-Tool, aber keine Diagnose. Lebensstilfaktoren wie Schlafmangel, Rauchen, Adipositas und ungesunde Ernährung beeinflussen CRP ebenfalls. MyBody-X-Tests liefern eine Momentaufnahme; bei dauerhaft erhöhten Werten ist eine ärztliche Abklärung mit Wiederholungsmessung und weiteren Parametern (z. B. IL-6, Fibrinogen) sinnvoll. Die Evidenz für den Zusammenhang zwischen Stress und CRP ist moderat und beruht auf Beobachtungsstudien. Kausale Schlüsse sind mit Vorsicht zu ziehen.

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