Die vorliegenden Kontextinformationen enthalten keine direkten Aussagen zur Rolle von CRP (C-reaktives Protein) bei Stress. Allgemein ist CRP ein etablierter Biomarker für systemische Entzündungen, der auch bei psychosozialem Stress erhöht sein kann. Studien zeigen, dass chronischer Stress über Aktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse und des sympathischen Nervensystems Entzündungsprozesse fördern kann, was mit erhöhten CRP-Werten einhergeht. Allerdings ist CRP nicht spezifisch für Stress – viele Faktoren wie Infektionen, Rauchen oder Adipositas beeinflussen die Werte. Einzelfallinterpretationen sind daher kritisch zu betrachten. Die Evidenzlage ist überwiegend epidemiologisch und mechanistisch; randomisierte kontrollierte Studien zur kausalen Rolle von CRP bei Stress fehlen. Caveat: Ein erhöhter CRP-Wert allein rechtfertigt keine Stressdiagnose. Für eine individuelle Bewertung sind klinische Kontext und weitere Biomarker nötig.
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