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Myths vs Facts: HLA-DQ2 und gut health

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Myths vs Facts: HLA-DQ2 und gut health

HLA-DQ2 ist ein genetischer Risikofaktor für Zöliakie, aber kein alleiniger Auslöser. Etwa 30 % der europäischen Bevölkerung tragen HLA-DQ2, doch nur etwa 2–3 % entwickeln tatsächlich Zöliakie. Der Test auf HLA-DQ2 hat daher einen hohen negativen Vorhersagewert (Zöliakie unwahrscheinlich bei Abwesenheit), aber einen geringen positiven Vorhersagewert. Viele kommerzielle Anbieter bewerben den Test als „Glutenunverträglichkeits-Check“ – das ist irreführend. Eine Glutensensitivität ohne Zöliakie (NCGS) ist nicht an HLA-DQ2 gebunden. Zudem kann eine HLA-DQ2-Positivität ohne Zöliakie vorliegen. Die Darmgesundheit wird durch viele Faktoren beeinflusst: Mikrobiom, Ernährung, Stress, Medikamente. Ein reiner Gentest liefert keine Aussage über den aktuellen Zustand der Darmschleimhaut oder Entzündungswerte. MyBody-X-Tests sind laut Kontext nicht diagnostisch und unterliegen dem GenDG. Fazit: HLA-DQ2 ist ein nützlicher Ausschlussmarker, aber kein „Darmgesundheits-Score“. Wer echte Symptome hat, sollte eine Dünndarmbiopsie und Antikörpertestung (tTG-IgA) anstreben.

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