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Evidenz-Check: Zink im Kontext von fatigue

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Evidenz-Check: Zink im Kontext von fatigue

Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt ist – unter anderem an der Immunfunktion, der antioxidativen Abwehr und der Neurotransmittersynthese. Ein Zinkmangel kann daher tatsächlich Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) begünstigen. Die Evidenz für einen kausalen Zusammenhang zwischen Zinkstatus und Fatigue ist jedoch überwiegend mechanistisch und basiert auf Beobachtungsstudien. Randomisierte kontrollierte Studien zeigen, dass eine Zinksupplementierung bei nachgewiesenem Mangel die Symptome verbessern kann, bei Personen mit normalen Zinkspiegeln jedoch keinen signifikanten Nutzen bringt. Zudem kann eine übermäßige Zinkaufnahme (z. B. >25 mg/Tag langfristig) zu Kupfermangel und weiteren gesundheitlichen Problemen führen. Für eine fundierte Beurteilung sollte der Zinkstatus mittels Bluttest (Serumzink, ggf. Vollblutzink) bestimmt werden, bevor eine Supplementierung erwogen wird. Die Evidenzlage ist als human-moderat einzustufen, da die Studienlage nicht ausreicht, um eine generelle Empfehlung für Zink bei Fatigue ohne Mangel auszusprechen. MyBody-X bietet Bluttests für Nährstoffmängel an, die auch Zink umfassen – dies kann eine sinnvolle Grundlage für eine personalisierte Beratung sein, ersetzt jedoch keine ärztliche Abklärung anderer Fatigue-Ursachen (z. B. Eisenmangel, Schilddrüsenfunktion, Schlafstörungen).

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