Die Frage, wann CRP bei Senioren wirklich sinnvoll ist, lässt sich aus den bereitgestellten Kontexten nicht direkt beantworten, da diese keine Informationen zu CRP-Tests enthalten. Allgemeinmedizinisch gilt: CRP (C-reaktives Protein) ist ein unspezifischer Entzündungsmarker. Bei Senioren kann eine CRP-Messung sinnvoll sein, wenn der Verdacht auf eine Infektion (z. B. Harnwegsinfekt, Pneumonie) besteht, insbesondere wenn typische Symptome fehlen oder verschleiert sind. Auch zur Verlaufskontrolle bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis) oder zur Risikostratifizierung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (hochsensitives CRP) wird es eingesetzt. Allerdings ist ein routinemäßiges Screening asymptomatischer Senioren nicht evidenzbasiert und wird von Leitlinien nicht empfohlen. Die Interpretation sollte immer im klinischen Kontext erfolgen, da CRP auch durch viele nicht-pathologische Faktoren (z. B. Adipositas, Rauchen) erhöht sein kann. Ohne spezifische Symptome oder Risikofaktoren ist der Nutzen begrenzt. Evidenz: human-strong für etablierte Indikationen, aber keine Empfehlung für generelles Screening.
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