Ein CRP-Check (C-reaktives Protein) ist medizinisch sinnvoll, wenn ein konkreter klinischer Nutzen belegt ist. Dazu gehören: 1) kardiovaskuläres Risiko-Screening mit hochsensitivem CRP (hs-CRP) bei Personen mit intermediärem Risiko (10–20 % 10-Jahres-Risiko) – die JUPITER-Studie zeigte, dass Statine bei erhöhtem hs-CRP (>2 mg/L) und normalem LDL Ereignisse senken. 2) Verlaufskontrolle bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn). 3) Akutdiagnostik bei Verdacht auf Infektion oder Gewebeschaden. Ein generelles Screening bei Gesunden ohne Risikofaktoren wird nicht empfohlen, da CRP unspezifisch ist und falsch positive Ergebnisse zu unnötigen Untersuchungen führen können. MyBody-X bietet CRP-Tests als Selbsttest an – diese sind informativ, aber keine Diagnose. Ein erhöhter Wert sollte ärztlich abgeklärt werden. Evidenz: starke klinische Studien und Leitlinien (z. B. AHA/ACC).
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