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Was sagen Studien zu IgG Unverträglichkeit Genetik?

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Was sagen Studien zu IgG Unverträglichkeit Genetik?

Die wissenschaftliche Evidenz zu IgG-Tests bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist schwach. IgG-Antikörper gegen Nahrungsmittel sind meist ein Zeichen für eine normale Immunexposition, nicht für eine Unverträglichkeit oder Allergie. Studien zeigen keine reproduzierbare Korrelation zwischen IgG-Spiegeln und klinischen Symptomen. Die Genetik spielt bei der Entstehung von IgG-Reaktionen eine untergeordnete Rolle; relevante Genvarianten (z. B. in HLA-Regionen) sind nicht für die Diagnostik validiert. Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) rät von IgG-basierten Tests ab. Ein DNA-Test auf Unverträglichkeiten ist ebenfalls nicht evidenzbasiert, da die meisten Nahrungsmittelunverträglichkeiten multifaktoriell sind. Vorsicht vor Marketingversprechen: Solche Tests ersetzen keine ärztliche Diagnostik (z. B. Laktoseintoleranz-Gentest oder Zöliakie-Serologie).

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