Ein Longevity-DNA-Test kann Hinweise auf genetische Varianten geben, die mit der Stressantwort assoziiert sind (z. B. COMT, BDNF, FKBP5). Die Effektstärken sind jedoch meist gering, und die Forschung befindet sich noch im Stadium der Grundlagenwissenschaft (mechanistisch). Kein Gentest kann aktuell verlässlich vorhersagen, wie Ihr Körper auf chronischen Stress reagiert oder ob Sie ein erhöhtes Risiko für stressbedingte Erkrankungen haben. Die meisten Studien sind assoziativ und nicht kausal. Zudem überschätzen kommerzielle Tests häufig die klinische Relevanz. Sinnvoller sind etablierte Biomarker wie Cortisol im Speichel oder Herzratenvariabilität (HRV). Ein DNA-Test kann als ergänzende Information dienen, sollte aber nicht als alleinige Grundlage für Stressmanagement oder Supplementierung verwendet werden. Evidenz: mechanistic/unclear.
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