Als Sportler mit einer allergischen Reaktion ist der erste Schritt die Identifikation des Auslösers (z. B. Pollen, Nahrungsmittel, Insektenstich). Bei leichten Symptomen wie Niesen oder Juckreiz können Antihistaminika helfen – aber Vorsicht: Viele Antihistaminika der ersten Generation machen müde und beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit. Neuere Antihistaminika (z. B. Cetirizin, Loratadin) sind besser verträglich. Bei Atemnot, Schwellungen oder Kreislaufproblemen (Anaphylaxie) sofort Notarzt rufen und ggf. Adrenalin-Autoinjektor (EpiPen) verwenden. Sport kann Allergien verstärken: Anstrengung erhöht die Durchblutung der Schleimhäute und kann eine exercise-induzierte Anaphylaxie auslösen. Daher: Training bei hoher Pollenbelastung meiden, vor dem Sport duschen, Nasenspray mit Cromoglicinsäure nutzen. Ein Allergietest (Haut- oder Bluttest) beim Arzt ist sinnvoll, um gezielt zu meiden oder eine Hyposensibilisierung zu erwägen. MyBody-X DNA-Tests liefern keine klinisch relevante Allergiediagnostik – sie sind nicht für Akutentscheidungen geeignet. Die Evidenz basiert auf Leitlinien und klinischer Praxis, nicht auf den bereitgestellten Kontexten.
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