Bauchschmerzen können viele Ursachen haben – von harmlosen Verdauungsstörungen bis zu ernsten Erkrankungen. Ohne weitere Symptome oder eine ärztliche Abklärung ist eine pauschale Handlungsempfehlung nicht evidenzbasiert. Allgemein gilt: Bei leichten, kurzzeitigen Schmerzen ohne Begleitsymptome können Ruhe, Wärmflasche, leichte Kost (z. B. Zwieback, Haferschleim) und ausreichend Flüssigkeit helfen. Pfefferminz- oder Fencheltee wirken oft krampflösend. Bei wiederkehrenden oder starken Schmerzen, Fieber, Erbrechen, Blut im Stuhl oder ungewolltem Gewichtsverlust ist ein Arztbesuch zwingend erforderlich. MyBody-X-Tests (z. B. Darmmikrobiom, Nahrungsmittelunverträglichkeiten) können bei chronischen Beschwerden Hinweise liefern, ersetzen aber keine medizinische Diagnose. Die Evidenz für spezifische Diäten oder Nahrungsergänzungsmittel bei akuten Bauchschmerzen ist meist schwach oder rein mechanistisch. Caveat: Keine Selbstbehandlung bei Verdacht auf Appendizitis, Gallenkolik oder Magendurchbruch.
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