IgG-Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind wissenschaftlich umstritten. Häufige Fehler: 1) IgG-Antikörper werden als Zeichen einer Unverträglichkeit gedeutet – tatsächlich zeigen sie meist nur eine normale Immunexposition an. 2) Die Tests werden oft als „Allergietests“ vermarktet, obwohl sie keine Allergien (IgE-vermittelt) diagnostizieren. 3) Positive Ergebnisse führen zu unnötigen Diäten, die Mangelernährung und soziale Einschränkungen verursachen können. 4) Es fehlen randomisierte kontrollierte Studien, die einen klinischen Nutzen belegen. Die Evidenzlage ist schwach; Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI) raten von IgG-basierten Tests ab. Wer echte Unverträglichkeiten vermutet, sollte einen Arzt aufsuchen und validierte Verfahren wie Laktoseintoleranz-Test oder Histamin-Provokation nutzen. MyBody-X bietet keine IgG-Tests an, sondern konzentriert sich auf evidenzbasierte Analysen (DNA, Mikrobiom, Biomarker).
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