Eine Vitamin-D-Basis-Supplementation ist dann sinnvoll, wenn ein nachgewiesener Mangel vorliegt oder ein erhöhtes Risiko für einen Mangel besteht – etwa bei geringer Sonnenexposition (z. B. Wintermonate, Büroarbeit, hohe Breitengrade), dunklerer Hautpigmentierung, höherem Alter, Schwangerschaft oder chronischen Darmerkrankungen. Ohne individuelle Risikofaktoren oder Bluttest ist eine pauschale Einnahme wissenschaftlich nicht ausreichend belegt; die Evidenz für allgemeine Gesundheitsvorteile (z. B. Krebs-, Herz-Kreislauf-Prävention) ist widersprüchlich. Die empfohlenen Zielwerte (25-OH-Vitamin D) liegen meist bei 30–50 ng/ml, aber Überdosierung (Toxizität) ist möglich. Ein Bluttest vor Supplementierung ist daher ratsam. Die vorliegenden Kontexte (MC4R, rs1805007, rs4988235) sind für diese Frage nicht relevant.
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