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Menopause Check | Wechseljahre Hormon-Test: hilft ein DNA-Test dabei?

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Menopause Check | Wechseljahre Hormon-Test: hilft ein DNA-Test dabei?

Ein DNA-Test wie der ‚Menopause Check‘ ist wissenschaftlich nicht geeignet, um den Hormonstatus in den Wechseljahren zu bestimmen. Die Menopause wird durch sinkende Östrogen- und Progesteronspiegel definiert – diese werden direkt im Blut oder Speichel gemessen, nicht über Gene. Die in Ihrer Anfrage erwähnten Genvarianten (z. B. rs1800629 im TNF-Gen, NR3C1, FOXO3 oder GPX1) haben allenfalls schwache, mechanistische Assoziationen zu Entzündungsprozessen oder oxidativem Stress, aber keine klinisch validierte Vorhersagekraft für den Zeitpunkt oder die Ausprägung der Menopause. Consumer-DNA-Tests überschätzen oft die Relevanz solcher Marker. Ein Hormon-Test (z. B. FSH, Östradiol, AMH) ist der einzig evidenzbasierte Weg, um die Wechseljahre zu beurteilen. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln allein aufgrund eines Gentests ist nicht empfohlen und kann riskant sein (z. B. zu viel Selen). Lassen Sie sich ärztlich beraten, bevor Sie Maßnahmen ergreifen.

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