CYP1A2 ist ein Gen, das die Verstoffwechselung von Koffein steuert. Langsame Metabolisierer (z. B. Träger des *1F-Allels) bauen Koffein langsamer ab, was bei späterem Konsum den Schlaf stärker beeinträchtigen kann. Ein direkter, unabhängiger Effekt von CYP1A2 auf die Schlafarchitektur ist jedoch nicht belegt. Die Evidenz beschränkt sich auf die Koffein-Kinetik; für Schlafqualität oder -störungen ohne Koffeinbezug gibt es keine robusten Studien. Ein Gentest auf CYP1A2 kann daher nur im Kontext des Koffeinkonsums eine begrenzte Orientierung bieten – etwa, wann der letzte Kaffee getrunken werden sollte. Für allgemeine Schlafprobleme sind andere Faktoren (Stress, Schlafhygiene, Melatonin) relevanter. Caveat: Keine klinische Diagnose, keine Empfehlung zur Einnahme von Substanzen.
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