Schlaf-Training (z. B. kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie, Bettgeh-Routinen für Babys) ist sinnvoll, wenn eine echte Schlafstörung vorliegt und nicht nur vorübergehende Belastung. Bei Erwachsenen ist die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (CBT‑I) die evidenzbasierte Erstlinientherapie. Bei Säuglingen können sanfte Methoden (z. B. Ferbern) die Schlafdauer verbessern, aber die Studienlage ist gemischt und die langfristigen Effekte sind unklar. Wichtig: Ohne ärztliche Abklärung (z. B. Schlafapnoe, Schilddrüsenprobleme) kann Schlaf-Training kontraproduktiv sein. Die MyBody‑X‑Inhalte zu Cortisol und Genetik liefern keine direkte Evidenz für Schlaf-Training, sondern weisen auf Symptome hin. Daher: Schlaf-Training nur nach individueller Diagnose und unter Berücksichtigung möglicher organischer Ursachen.
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