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Worauf achten bei Omega-3 Index und Sport?

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Worauf achten bei Omega-3 Index und Sport?

Der Omega-3-Index (Anteil von EPA und DHA an den Erythrozytenmembranen) ist ein etablierter Biomarker für kardiovaskuläre Gesundheit und Entzündungsstatus. Im Sportkontext kann ein niedriger Index (<4 %) auf erhöhte Entzündungsneigung und langsamere Regeneration hinweisen, während Werte >8 % mit besserer Muskelfunktion und geringerem oxidativem Stress assoziiert sind. Allerdings ist die Evidenz für eine direkte Leistungssteigerung durch Omega-3-Supplementation gemischt: Metaanalysen zeigen moderate Effekte auf Muskelkater und Regeneration, aber kaum Vorteile für Kraft- oder Ausdauerleistung. Genetische Varianten (z. B. in FADS1/2) beeinflussen die Umwandlung von ALA in EPA/DHA, doch die Effekte sind klein und nicht ausreichend für personalisierte Supplementempfehlungen. Wichtiger ist die regelmäßige Messung des Omega-3-Index (Bluttest) statt alleiniger DNA-Tests. Cave: Hohe Dosen (>3 g/Tag) können Blutungsneigung erhöhen; bei Sportlern mit Verletzungsrisiko Vorsicht. Evidenz: human-moderate (klinische Studien, Metaanalysen).

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