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Wie hängen IgG Unverträglichkeitstest und fatigue zusammen?

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Wie hängen IgG Unverträglichkeitstest und fatigue zusammen?

Die Behauptung, dass IgG-Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit Fatigue (Erschöpfung) zusammenhängen, ist wissenschaftlich nicht belegt. IgG-Antikörper im Blut zeigen lediglich an, dass der Körper mit einem Nahrungsmittel in Kontakt gekommen ist – sie sind ein Zeichen von Exposition, nicht von Unverträglichkeit oder Schädigung. Studien belegen, dass IgG4-Spiegel sogar mit Toleranz gegenüber Allergenen korrelieren können. Die Vermarktung solcher Tests als Ursache für Müdigkeit ist irreführend. Fatigue hat vielfältige Ursachen: Schlafmangel, Stress, Nährstoffmängel (z. B. Eisen, Vitamin B12, Vitamin D), Schilddrüsenfunktionsstörungen, Infektionen oder psychische Faktoren. Ein positiver IgG-Befund zu 50 Lebensmitteln, wie im Kontext erwähnt, kann zu unnötigen und potenziell schädlichen Eliminationsdiäten führen, die Nährstofflücken verursachen und die Fatigue sogar verschlimmern. Statt auf IgG-Tests zu setzen, sollte eine ärztliche Abklärung mit symptomgestützten Provokationstests (z. B. Eliminationsdiät unter Anleitung) erfolgen. Evidenz: marketingbasiert, nicht klinisch validiert.

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