Der Omega-3-Index misst den Anteil von EPA und DHA in den roten Blutkörperchen und gilt als Marker für die kardiovaskuläre Gesundheit. In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, was Entzündungen und Lipidveränderungen begünstigt – ein niedriger Omega-3-Index könnte daher besonders relevant sein. Einige Studien deuten darauf hin, dass eine höhere Omega-3-Zufuhr Hitzewallungen mildern und die Herz-Kreislauf-Gesundheit verbessern kann. Allerdings ist die Evidenzlage nicht eindeutig: Randomisierte kontrollierte Studien zeigen teils moderate, teils keine Effekte. Der Omega-3-Index ist kein direkter Test für Wechseljahresbeschwerden, sondern ein Risikomarker. Ein Wert unter 4 % gilt als ungünstig, über 8 % als optimal. Wichtig: Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht ohne ärztliche Begleitung hochdosiert werden, da Blutverdünnung möglich ist. Zusammenfassend: Der Omega-3-Index ist ein sinnvoller Biomarker, aber kein Allheilmittel. Die individuelle Reaktion variiert, und Lebensstilfaktoren wie Ernährung und Bewegung bleiben entscheidend.
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