Die COMT-Variante (insbesondere rs4680, Val158Met) beeinflusst den Abbau von Katecholaminen wie Dopamin und Adrenalin sowie von Östrogenen. Für die Darmgesundheit gibt es plausible, aber schwache Belege: COMT könnte über die Modulation von Stresshormonen die Darmmotilität und -permeabilität beeinflussen. Zudem wird COMT mit dem Östrogenstoffwechsel in Verbindung gebracht, was indirekt das Mikrobiom beeinflussen könnte. Allerdings fehlen direkte klinische Studien, die einen robusten Zusammenhang zwischen COMT-Genotyp und Darmgesundheit belegen. Die Evidenz ist überwiegend mechanistisch. Caveat: Die Darmgesundheit wird weitaus stärker durch Ernährung, Ballaststoffe, Probiotika und Lebensstil bestimmt als durch einzelne SNPs. Ein DNA-Test auf COMT allein ist für die Beurteilung der Darmgesundheit nicht ausreichend. Konsultiere bei Beschwerden einen Gastroenterologen.
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