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Myths vs Facts: Zink und Langlebigkeit

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Myths vs Facts: Zink und Langlebigkeit

Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das für Immunfunktion, Zellteilung und antioxidative Abwehr wichtig ist. Ein Mangel kann Alterungsprozesse beschleunigen, aber die Behauptung, dass hohe Zinkdosen die Lebensspanne verlängern, ist ein Mythos. Die Evidenz aus Humanstudien ist gemischt: Einige Beobachtungsstudien zeigen einen Zusammenhang zwischen niedrigem Zinkspiegel und erhöhter Mortalität, aber randomisierte kontrollierte Studien mit Supplementierung liefern keine konsistente Verlängerung der Lebensdauer. Zudem kann eine Überdosierung (z. B. >40 mg/Tag) Kupfermangel und neurologische Symptome verursachen. Viele kommerzielle DNA-Tests behaupten, den persönlichen Zinkbedarf zu bestimmen, doch die zugrundeliegenden Genvarianten (z. B. in SLC30A oder MT) haben meist nur kleine Effekte und sind nicht ausreichend validiert. Der Blut-Zinkspiegel oder funktionelle Marker wie die alkalische Phosphatase sind aussagekräftiger. Fazit: Eine ausgewogene Ernährung mit zinkreichen Lebensmitteln (Austern, Fleisch, Hülsenfrüchte) ist sinnvoll; hochdosierte Präparate oder teure Gentests zur „Langlebigkeit“ sind nicht evidenzbasiert und oft Marketing.

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