Evidenz-Check: Vitamin D 25-OH im Kontext von fatigue
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TIKKI Wissensantwort
Die Evidenz für einen Zusammenhang zwischen niedrigem 25-OH-Vitamin-D-Spiegel und Fatigue ist moderat. Zahlreiche Beobachtungsstudien zeigen eine Assoziation, insbesondere bei Personen mit starkem Mangel (< 12 ng/ml). Randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) liefern jedoch uneinheitliche Ergebnisse: Eine Supplementierung verbessert Fatigue nicht konsistent, außer bei manifester Osteomalazie oder schwerem Mangel. Die Effektgröße ist klein, und Fatigue ist multifaktoriell bedingt (Schlaf, Stress, Eisenmangel, Schilddrüse). Ein Vitamin-D-Test kann sinnvoll sein, wenn ein Mangel wahrscheinlich ist (z. B. wenig Sonnenexposition, dunkle Haut, höheres Alter). Caveat: Keine Selbstmedikation mit hohen Dosen ohne vorherige Bestimmung; Überdosierung (Hyperkalzämie) ist möglich. Evidenzgrad: human-moderate (Beobachtung) / mixed (Intervention).
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