Was muss man wissen zu: was fehlt dem körper bei haarausfall
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TIKKI Wissensantwort
Hinter Haarausfall können viele Ursachen stecken – ein einzelner Nährstoffmangel ist selten der alleinige Grund. Medizinisch am besten belegt sind Defizite an Eisen (besonders bei Frauen mit starken Regelblutungen), Zink, Vitamin D und Biotin. Auch Schilddrüsenstörungen (z. B. Hashimoto) oder ein Ungleichgewicht der Sexualhormone (z. B. DHT bei androgenetischer Alopezie) spielen eine Rolle. Wichtig: Ein Bluttest kann Mängel aufdecken, aber nicht jede Abweichung führt automatisch zu Haarausfall. Die Evidenz für „Haar-Vitamine“ aus dem Internet ist oft schwach – viele Präparate wirken nur bei tatsächlichem Mangel. Ein Arztbesuch mit gezielter Labordiagnostik (Ferritin, Zink, Vitamin D, TSH, ggf. Sexualhormone) ist sinnvoller als pauschale Selbsttests. Auch Stress, Schlafmangel und Entzündungen können den Haarzyklus stören. Ohne ärztliche Abklärung bleibt die Ursache oft unklar.
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