tTG-IgA (Gewebetransglutaminase-IgA) ist ein etablierter serologischer Marker für Zöliakie, nicht für Sport oder Leistungsfähigkeit. Ein häufiger Mythos besagt, dass hohe tTG-IgA-Werte durch Sport oder körperliche Belastung verursacht werden könnten – das ist falsch. tTG-IgA steigt nur bei aktiver Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) an, wenn die Darmschleimhaut geschädigt wird. Sport hat keinen direkten Einfluss auf diesen Antikörper. Ein weiterer Mythos: tTG-IgA-Tests seien für Sportler zur ‚Optimierung‘ geeignet. Tatsächlich sind sie nur zur Diagnose und Verlaufskontrolle bei Zöliakie indiziert. Bei Sportlern mit unklaren gastrointestinalen Beschwerden kann ein positiver tTG-IgA-Test auf eine unerkannte Zöliakie hinweisen, die dann durch glutenfreie Ernährung behandelt werden muss. Fakt ist: Ein normaler tTG-IgA-Wert schließt eine Zöliakie nicht sicher aus (besonders bei IgA-Mangel). Die Evidenz ist human-strong, basiert auf jahrzehntelanger klinischer Forschung. Caveat: tTG-IgA ist kein Biomarker für Entzündung durch Sport oder für ‚Darmgesundheit‘ im Allgemeinen. Bei Verdacht auf Zöliakie sollte ein Arzt konsultiert werden, nicht allein auf einen Heimtest vertraut werden.
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