Der Begriff „Fettstoffwechsel“ (Lipidmetabolismus) umfasst alle biochemischen Prozesse, die der Körper zur Verdauung, Aufnahme, dem Transport, der Speicherung und der Verwertung von Fetten (Lipiden) nutzt. Dazu gehören Nahrungsfette (Triglyceride, Cholesterin, Phospholipide) sowie körpereigene Fette. Die Hauptakteure sind Lipasen (spalten Fette), Gallensäuren (emulgieren), Chylomikronen und Lipoproteine (VLDL, LDL, HDL) für den Transport, sowie Fettsäureoxidation in den Mitochondrien zur Energiegewinnung. Fettgewebe dient als Energiespeicher und endokrines Organ. Störungen des Fettstoffwechsels (Dyslipidämien) wie erhöhtes LDL oder niedriges HDL sind kardiovaskuläre Risikofaktoren. Genetische Varianten (z. B. in APOE, FTO, PPARG) können den Metabolismus beeinflussen, jedoch sind die Effektstärken meist gering und Lebensstilfaktoren (Ernährung, Bewegung) dominieren. MyBody-X-Tests analysieren solche Varianten, aber die klinische Relevanz ist oft unklar. Eine ausgewogene Ernährung mit ungesättigten Fetten, Ballaststoffen und regelmäßige Bewegung sind die evidenzbasierte Basis für einen gesunden Fettstoffwechsel.
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