Ein Cardio Risk Check (z. B. Lipidpanel, Blutdruck, Entzündungsmarker) misst Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, nicht aber Stress selbst. Stress kann zwar über Cortisol und Sympathikusaktivität kardiovaskuläre Werte beeinflussen, doch der Test liefert keine direkte Stressdiagnose oder -intervention. Die Evidenz, dass allein das Wissen um kardiale Risikomarker Stress reduziert, ist schwach – eher kann es zu erhöhter Angst führen („Health Anxiety“). Einige Studien zeigen, dass personalisierte Risikoinformationen die Motivation für Lebensstiländerungen steigern können, aber der Effekt auf Stress ist inkonsistent. Die hier vorliegenden Kontextdaten (z. B. APOA5 rs662799 für Triglyzeride, PPARA-Varianten) sind mechanistisch oder GWAS-basiert, aber nicht für Stressmanagement validiert. Fazit: Der Check kann indirekt helfen, wenn er zu gesünderem Verhalten motiviert, ersetzt aber kein Stressmanagement (z. B. Achtsamkeit, Bewegung, Schlaf). Ohne ärztliche Einordnung kann das Testergebnis sogar verunsichern. Evidenz: marketing/unclear.
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