Der CRP-Wert (C-reaktives Protein) ist ein unspezifischer Entzündungsmarker, der in der Leber produziert wird. Ein normaler Wert liegt bei gesunden Erwachsenen typischerweise unter 5 mg/L, wobei viele Labore einen Referenzbereich von <3 mg/L oder <1 mg/L für kardiovaskuläre Risikobewertung angeben. Die genaue Grenze hängt von der verwendeten Methode und der klinischen Fragestellung ab. Für die Beurteilung akuter Infektionen oder Entzündungen gelten Werte >10 mg/L als signifikant erhöht. Wichtig: CRP allein ist nicht diagnostisch – es muss im klinischen Kontext interpretiert werden. Leichte Erhöhungen (3–10 mg/L) können durch Übergewicht, Rauchen, chronische Entzündungen oder Infektionen bedingt sein. Bei MyBody-X-Tests wird CRP oft als Biomarker für Entzündungsstatus oder kardiovaskuläres Risiko angeboten, jedoch ist die Evidenz für eine präventive Nutzung im DTC-Bereich begrenzt. Ein einzelner CRP-Wert ohne weitere Diagnostik ist nicht ausreichend für Therapieentscheidungen. Die Angabe eines „normalen“ Bereichs sollte immer alters- und geschlechtsspezifisch sowie in Bezug auf die individuelle Gesundheitssituation interpretiert werden.
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